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09.08.2011 Kenia-Regierung erhöht den Mindestlohn

09.08.2011 Kenia-Regierung erhöht den Mindestlohn

Kenias Regierung erhöhte im Mai 2011 den Mindestlohn um 12,5 Prozent, zusätzlich zu Steuersenkungen im April die zur Verringerung der Auswirkungen auf die Armen und der steigenden Lebensmittel- und Treibstoffkosten in der größten Volkswirtschaft Ostafrikas beitragen sollen.
"Vor kurzem hat die Regierung Zölle auf Grundnahrungsmitteln und Brennstoff gesenkt", sagte Arbeitsminister John Munyes in einer Rede im Rahmen einer Feierstunde anlässlich des Labor Day in Nairobi, der Hauptstadt Kenias hielt. Heute: "Wir haben den Mindestlohn um 12,5 Prozent erhöht."
Der Zentralverband der Gewerkschaften oder COTU, Kenia wichtigsten Arbeits-Gewerkschaftsverband, hatten eine 60-prozentige Erhöhung gefordert, warnte vor der geringeren Erhöhung. Kenias schlechtes bezahlter Arbeiter (ungelernt) erhält derzeit 8364 Schilling ($ 100) durch die Erhöhung werden es 10606 Schilling im Monat sein, teilte die "Business Daily" mit, eine in Nairobi ansässige Zeitung.
Kenias Inflation stieg um 12,05 Prozent im April, die Nahrungsmittelpreise stiegen um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Steigende Weltmarktpreise für Rohstoffe erreichen nun auch den kenianischen Markt, wo die Dürre die inländische Getreideproduktion schwer getroffen hat und es zu Versorgungsengpässen der Kenianischen Bevölkerung mit Lebensmitteln kommt, sagte Ministerpräsident Raila Odinga. (Quelle: www.bloomberg.com)